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#37 Die Kraft des Unterbewusstseins

Ein Thema, das ich lange nicht verstanden habe und bis heute dran bin, es in seiner ganzen Komplexität zu erfassen. Und ehrlich gesagt finde ich es verrückt, dass uns das niemand wirklich erklärt. Weder unsere Eltern noch unsere Lehrer – niemand bringt uns bei, wie unser Bewusstsein und Unterbewusstsein eigentlich funktionieren. Warum eigentlich nicht?


Ich persönlich habe all das erst durch Coaches, Podcasts und eigene Auseinandersetzung gelernt, unter anderem durch Laura Malina Seiler. Aber sicher nicht durch mein Umfeld. Und genau deshalb habe ich mir das auch mit meinem Podcast als Vision gesetzt: Ich möchte dieses Wissen mit möglichst vielen Menschen teilen. Denn ich habe mir ein Leben erschaffen, das sich grossartig, erfüllt und voller Genuss anfühlt. Und das kannst du auch. Alles, was ich kann, kannst du auch. Ich bin nicht anders als du – ich habe mir einfach die Zeit genommen, meine Geschichte anzuschauen, meine Themen im Kern zu verstehen und sie zu verändern. Und genau dazu lade ich dich ein: Starte deinen Weg, Schritt für Schritt, mit Geduld und Vertrauen.

Wenn du dich einmal bewusst umschaust, kannst du sehr viel über dein Innenleben erkennen. Wie sieht dein Alltag aus? Was begegnet dir auf deinem Arbeitsweg? Lächelnde Menschen oder eher gestresste und genervte? Wie wirst du bedient, wie reagieren deine Kinder auf dich? All das hat etwas mit dir zu tun. Vielleicht spürst du jetzt einen inneren Widerstand und denkst: „Das liegt doch an den anderen.“ Kann sein. Ich glaube es nicht. Denn alles ist Energie, und Energie steht immer in Wechselwirkung. Deine Innenwelt spiegelt sich in deiner Aussenwelt. So wie innen, so aussen.

Ich habe das früher in meinem Gastro-Alltag sehr deutlich beobachtet. Je nachdem, wie ich morgens gelaunt war, hatte das einen direkten Einfluss darauf, wie Gäste mir begegnet sind. Genau darum geht es auch beim Gesetz der Entsprechung: Gleiches zieht Gleiches an. Dein Innenleben beeinflusst deine Realität – und deine Realität verstärkt wiederum dein Innenleben. Ein Kreislauf. Wenn du innerlich Angst oder Wut trägst, wirst du im Aussen mehr davon wahrnehmen. Wenn du innerlich Fülle und Freude fühlst, wird genau das zunehmen. Die Einladung ist deshalb ganz klar: Sei in dir das, was du im Aussen erleben möchtest.

Ein einfaches Beispiel dafür ist Social Media. Der Algorithmus zeigt dir genau das, worauf du deinen Fokus legst. Bei mir erscheinen fast nur positive Inhalte, weil ich genau das konsumiere. Dabei weiss ich, dass es auch genügend Negatives gäbe. Aber ich entscheide, worauf ich mich fokussiere. Und genau so funktioniert auch dein Leben: Energy flows where focus goes.

Um das Ganze wirklich zu verstehen, hilft das Bild des Eisbergs. Der kleine sichtbare Teil über Wasser ist dein Bewusstsein, etwa 5 bis 10 Prozent. Der riesige Teil unter Wasser ist dein Unterbewusstsein – 90 bis 95 Prozent. Und genau dieser unsichtbare Teil steuert dein Leben. Wenn du bewusst etwas willst, aber unbewusst das Gegenteil glaubst, wird dein Unterbewusstsein immer gewinnen.

Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben ist das Thema Geld. Ich wollte finanziell frei sein, gleichzeitig hatte ich tief in mir Überzeugungen wie: Ich darf als Frau nicht erfolgreich sein, Geld ist etwas Schlechtes, Reichtum steht mir nicht zu. Und genau deshalb ist mir Geld immer wieder „entglitten“. Erst als ich diese Muster erkannt und verändert habe, hat sich auch mein Aussen verändert. Heute glaube ich, dass Geld Energie ist, dass ich reich sein darf und dass Fülle etwas Positives ist. Und plötzlich hat sich mein Umgang mit Geld komplett gewandelt, obwohl sich mein Einkommen nicht massiv verändert hat.

Der Schlüssel liegt darin, Bewusstsein zu schaffen. Denn nur das, was dir bewusst ist, kannst du verändern. Ein hilfreiches Tool ist zum Beispiel das Rad des Lebens. Du unterteilst dein Leben in verschiedene Bereiche, bewertest deine Zufriedenheit und schaust genauer hin, wo du nicht erfüllt bist. Genau dort liegen deine Themen. Und darunter liegen oft tiefere Ängste wie die Angst zu versagen, nicht zu genügen oder abgelehnt zu werden.

Wenn du diese Gedanken erkennst, ist es entscheidend, dass du dich nicht verurteilst. Diese Überzeugungen sind nicht einfach zufällig entstanden. Sie haben dich irgendwann geschützt, sie waren vielleicht sogar überlebenswichtig. Aber heute brauchst du sie vielleicht nicht mehr. Und genau hier beginnt Veränderung.

Du darfst dich fragen: Was möchte ich stattdessen glauben? Vielleicht: Ich bin es wert. Geld darf leicht fliessen. Ich habe genug. Und dann geht es darum, diese neue Wahrheit nicht nur zu denken, sondern zu fühlen. Stell dir dein Leben damit vor, tauche emotional ein. Denn dein Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Vorstellung und Realität. Genau deshalb ist Visualisierung so kraftvoll.

Wenn du beginnst, anders zu denken und zu fühlen, wird sich dein Aussen verändern. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt. Und genau das ist der Weg: geduldig bleiben, dranbleiben und immer wieder hinschauen.

Du trägst alles bereits in dir. Aber vielleicht stehen dir unbewusste Muster im Weg. Und wenn du beginnst, diese zu erkennen, wird dein Leben leichter, freier und erfüllter. Einfach, weil du nicht mehr gegen dich arbeitest – sondern für dich.

 
 
 

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