#36 Die eigene Wahrheit sprechen
- Karin
- Apr 19
- 5 min read
Wie wundervoll das Leben doch ist. Wenn ich mit 8000 Menschen gemeinsam in der Olympiahalle bin, wir gemeinsam hinschauen, reflektieren und uns weiter entwickeln, Wunden heilen, gemeinsam meditieren, gemeinsam singen, gemeinsam tanzen, dann ist das einfach unfassbar schön. Wir waren alle gemeinsam in München, man kommt sofort ins Gespräch, weil man einander anseht, wo man hinreist. Mein Sitznachbar war sofort ein Bruder, daneben eine Schwester. Ich hatte das Gefühl, dass wir einander in die Herzen geschaut haben, dass Seelen einander begegnet sind. So viel ist passiert für mich. Ich durfte eintauchen, hinschauen und so vieles durchleben.

Besonders beeindruckt hat mich eine Frau, die sich gemeldet hat, bei der Frage, wer bei seiner Vision im Leben noch einen Widerstand hat. Und wir haben ihr zugehört, wie sie eigentlich Frauen begleiten und bei ihren Finanzen unterstützen möchte. Dass sie Frauen zeigen möchte, wie einfach die finanzielle Unabhängigkeit sein kann, wie wir simpel Geld investieren können, wie wir uns lösen können von Abhängigkeiten in der Ehe. Und sie hatte aber einen Widerstand wenn es darum geht, sich voll und ganz zu zeigen, besonders auf Social media. Sie dachte, dass es einfach mehr Follower braucht, damit sie erfolgreich sein kann. Und Laura ist nach ein paar wenigen Fragen relativ schnell beim Thema unter dem Thema angekommen. Das ist das, was ich immer wieder sage, dass unter den Themen, an denen wir vermeintlich herumstudieren, eigentlich ein anderes Thema darunter ist. Sie wird niemals mehr Follower finden können, weil sie sich selbst im Wege steht. Sie macht viele posts, verschiedene arten, reels, karussell, beiträge. Macht alles richtig laut social media Grundsätzen. Und dennoch fliesst die energie nicht. So krass oder? Und sie war völlig verzweifelt, denn eigentlich hat sie doch etwas Gutes vor, sie möchte doch Gutes tun auf dieser Welt. Ihre Businessidee stammt vor allem daraus, dass sie für sich ein grosses Imperium aufgebaut hat, von dem sie langfristig leben kann, weil sie mit 20 bereits begonnen hat zu investieren. Aber sie kratzte nur an der Oberfläche des Themas. Mit wenigen Fragen ist Laura beim Thema unter dem Thema angekommen. Und gemeinsam haben sie herausgefunden, dass sie eine Höllenangst hat, sich zu zeigen. Und weshalb? Weil sie Angst davor hat, die Spiritualität mit Geld, mit Finanzen zu verbinden. Weil sie Angst hatte, ihre Wahrheit zu sprechen. Bei mir sind schon längst die Tränen geflossen. Weil ich derart in Resonanz gegangen bin. Es war so unfassbar heilsam. Und sie hatte so eine Angst ihre Wahrheit zu sprechen, weil sie sonst auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Das ist die Weltgeschichte, die in soooo vielen von uns tief verankert ist. Vor allem wir Frauen haben Angst, unsere Wahrheit zu sprechen, weil es so unfassbar beängstigend ist. Wenn es wirklich so ist, was ich glaube, dass wir schon viele Leben gelebt haben, dann haben wir unsere Schwestern verbrennen sehen. vielleicht wurden wir sogar selbst verbrennt. Stell dir doch das mal vor. Wenn diese Wahrheit, dieses Erlebnis noch immer in dir wirkt, und dein System nicht verstanden hat, dass es in diesem Leben keine Angst zu haben braucht, weil es die Hexenverbrennung nicht mehr geht, dann wirst du alle Hebel in Bewegung setzen, damit du nicht deine Wahrheit sprechen musst. Und das ist doch waaaaahnsinn. Stell dir das mal vor. Resoniert das jetzt gerade mit dir? Macht das etwas mit dir?
Für mich war das absolut erschütternd. Ich musste wirklich weinen, weil es mich so berührt habe und ich gespürt habe, dass auch ich dieses Thema in mir trage. Wie du vielleicht weisst, biete ich im August ein wunderschönes Retreat mit meiner Freundin an, die eine so tolle Yogalehrerin ist. Gemeinsam hatten wir die Idee, Mind and Body zu vereinen, indem die Teilnehmerinnen mit mir am Mindset arbeiten dürfen, und mit Mel dann die Themen im Körper verankern dürfen. Welch schöne idee, nicht wahr? Und ich finde dieses Retreatthema einfach perfekt, weil es 2 Aspekte meines Lebens vereint, die ich so wunderbar finde. In schöner, vertrauter Gemeinschaft Themen anschauen und miteinander heilen, was gibt es denn schöneres? Und glaub mir, aus Fremden werden innert weniger Minuten Vertraute, einfach weil wir unsere Herzen öffnen und es zulassen. Es ist so wunderschön. Und doch haben wir bis gestern den 11. April noch keine Anmeldung erhalten. Ein Fakt, der mich auch traurig macht, ich aber auch akzeptieren möchte. Und die Akzeptanz fällt mir aber so schwer, weil ich weiss, dass es mit mir etwas zu tun hat. Immer wenn es nicht fliesst, dann ist etwas noch nicht in der richtigen Energie. Und ich habe gespürt, dass ich es bin. Und dann habe ich beim Event in München gespürt, dass es genau um dieses Thema geht. Dass es genau das ist, was mich so berührt. Ich hatte Angst, meine Wahrheit zu sprechen. Ich hatte Angst, dass Niemand hören möchte, wie ich die Welt sehe, dass Niemand Interesse hat, an sich selbst zu arbeiten, dass die Teilnehmerinnen vielleicht sogar verurteilen, was ich sage. Ich hatte angst, dass ich in Frage gestellt werde. Also hat diese Angst so stark in mir gewirkt, dass ich es selber verhindert habe, unbewusst, dass es Buchungen gibt. Ist das nicht verrückt? Und gestern und heute habe ich ganz viel in meinem Journal geschrieben und reflektiert und hingesehen und begonnen, diese Angst zu heilen. Und was passiert? Eine Kollegin von Mel meldet sich an. Plötzlich. Aus dem Nichts. Ist das nicht unfassbar toll? Ich ändere etwas im Innen, und es ändert sich im Aussen. Und genau darum geht es. Das ist für mich immer wieder der ultimative Beweis, dass das Leben genau so funktioniert. Dass es immer wieder darum geht, das Innen zu ändern. Wie es auch bei ihr in München der Fall war, es sind nicht die Anzahl Follower, die du brauchst, es ist dein Mindset, das dir im Wege steht.
Und wenn du also das Calling spürst, wenn du fühlst, dass es dich ruft, dass dich unser Retreat anspricht, wenn du spürst, dass das was ich im Podcast erzähle, genau auch deine Wahrheit ist. Wenn du spürst, dass du Lust hast auf 3 Tage Auszeit, 3 Tage im Bündnerland mit wunderbaren Frauen, dann schreib mir. Meld dich bei mir, gib mir ein Zeichen.
Und hey, wenn wir schon bei der Werbung sind, meine Freundin Stephy Roggo und ich ziehen einen Event auf: MOVE wird er heissen. Und MOVE steht für einen Event voller Bewusstsein, Selbstwirksamkeit und persönliche Weiterentwicklung. Er findet statt am 9. Januar 2027 im Raum Basel, von der Region für die Region. Es sind also alle Speaker aus der Region, weil wir Nähe schaffen wollen. Weil wir wollen, dass man eben nicht in den Flieger steigen muss, um mit diesen Menschen zu arbeiten. Wir haben viele verschiedene Coaches und Therapeuten auf der Gästeliste, die ihre Geschichte mit uns teilen werden, ihre Inputs geben, inspirieren wollen, Workshops mit euch machen. Es wird also ein Tag voller Input, voller Impulse, voller Inspiration. Wir werden Themen haben wie Reiki, Human Design, Meditation, Klangschalen, Yoga, Hypnose, Breathwork und so weiter. Wenn du also spürst, dass du Veränderung brauchst, dass du Klarheit suchst, wenn du spürst, dass du dein ich wieder mehr leben möchtest und du spürst, dass es doch im leben noch mehr gibt, dann schreib dir dieses Datum jetzt schon ein. Samstag, der 9. Januar 2027 von 9 bis 17 Uhr. Es wird kein klassischer Event. Es wird ein Raum für echte Begegnung. Ein Tag, der dich nicht nur inspiriert, sondern wirklich etwas in dir bewegt.




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